Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vor
allem im späten Handel weiteren Aufwind erhalten und sind auf Tageshoch
aus dem Handel gegangen. In Folge starten leider auch die
Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 635 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1655 Dollar gehandelt.
Die Unruhen im Iran wirken sich immer stärker auf den Ölmarkt und die Rohölpreise aus.
Die Marktteilnehmer fürchten, dass es durch ein Eingreifen der USA zu größeren Lieferausfällen kommen könnte und auch die vom iranische Regime immer wieder angedrohte Schließung der Meerenge von Hormuz, durch die rund ein Fünftel des täglichen globalen Ölbedarfs transportiert wird, ist in diesem Zusammenhang eine latente Bedrohung.
Vorerst will US-Präsident Trump aber einen Machtwechsel durch Zölle erreichen. Handelspartner des Iran sollen 25 Prozent Aufschlag bezahlen, was vor allem China treffen würde, das bislang Hauptabnehmer iranischen Öls ist.
Auch die Unsicherheiten, wie es in Venezuela weitergehen wird, sorgen derzeit eher für Käufe. Bislang haben sich die US-Konzerne bezüglich künftiger Engagements eher zurückhaltend gezeigt.
Unterdessen gibt es neue ukrainische Angriffe auf Ölplattformen im Kaspischen Meer und neue US-Sanktionen gegen Russland.
Preisdrückend wirkt hingegen weiterhin die überversorgte Marktlage. Neue Einschätzungen hierzu werden die neuen Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) geben. Bereits heute Abend erscheint der EIA-Report noch vor Bekanntgabe der wöchentlichen API-Ölbestandsdaten.
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern etwas von den Verlusten der Vortage erholen. Die US-Währung wird derzeit vom Streit zwischen Trump und Notenbankchef Powell belastet, der wegen angeblicher Falschaussagen angeklagt werden soll. Tatsächlich dürfte es dem US-Präsidenten aber um die gewünschte Einflussnahme auf die Zinspolitik gehen, weswegen Powell aus dem Amt gedrängt werden soll.
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit weiteren leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Trotzdem bleiben die Notierungen auf einem weiterhin sehr attraktiven Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre!
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